Kunststoff

Was wären wir ohne die Kunst, ohne gute Filme, Bücher und Musik? In unserer Rubrik Kunststoff stellen wir euch politische Bücher und Filme vor, diskutieren über Kulturpolitik und schauen über den eigenen Tellerrand.

  • Stärke leben

    "Woman" ist mehr als ein Film. Es ist ein weltweites Projekt und verleiht zweitausend Frauen aus fünfzig Ländern eine Stimme. Dabei thematisiert der Film auch Grausamkeiten, die weltweit an Frauen begangen werden – und macht dennoch Mut.
  • Was Care-Arbeit und Klimaschutz verbindet

    Was haben die Klimakatastrophe und unbezahlte Sorgearbeit gemeinsam? In ihrem neuen Buch zeigt Gabriele Winker die Parallelen auf und macht deutlich, wie wir das Klima retten und Sorgearbeit gerechter verteilen können.
  • Schicht - dicht.

    Alle nicht ganz dicht? In ihrer aktuellen Kolumne analysiert Sookee die heftigen Reaktionen auf die missglückten Corona-Videos von ein paar Schauspieler*innen. Die Kunst habe ihre Rolle hier übertrieben, meint die ehemalige Rapperin.
  • The Dissident

    Aufrüttelnd und informativ: Oscar-Preisträger Bryan Fogel hat einen Dokumentarfilm über die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi gedreht.
  • Silence Radio

    Die Pressefreiheit in Mexiko zu verteidigen, kann tödlich sein. Trotzdem riskieren Journalisten ihr Leben. Juliana Fanjuls faszinierender Film über die engagierte Radiomoderatorin Carmen Aristegui ist das sehr eindrückliche Porträt einer unglaublich mutigen Frau.
  • Die Gipfelfahne in der Bäckerei

    In ihrer neuen Kolumne nimmt Sookee die Wahl LINKEN Doppelspitze zum Anlass für ein radikales Plädoyer: Eine Frauenquote von 100 Prozent könnte die festgefahrenen Verhältnisse endgültig ins Rutschen bringen.
  • Das Flüstern des Wassers

    The Shape of Water: Ein Amphibienmensch flieht aus dem Labor des US-Militärs. Was klingt, wie die Idee für einen Horrorfilm, ist tatsächlich ein beeindruckender Streifen, in dem die arbeitende Klasse im Mittelpunkt steht.
  • Wissen hinter den Kulissen

    In ihrer neuen Kolumne beschäftigt sich Sookee mit der Frage, ob Künstler*innen unpolitisch sein können. Für unsere Kolumnistin ist klar: Sie will die politisch denkenden Menschen hinter dem Entertainment sehen. Sie will wissen, wer aus welcher Haltung heraus sein Werk ins öffentliche Leben spült.
  • Kriegerin

    Zwei junge Frauen geraten immer tiefer hinein in die ostdeutsche Neonazi-Szene. Als eine von beiden genug hat und den Absprung wagt, eskaliert die Situation. Ein brutaler, mehrmals ausgezeichneter Film über zwei junge Frauen in einer extremen Welt.
  • Bis auf die Knochen

    Kunst geht bis auf die Knochen, da sind sich die Protagonistinnen von Evelyn Schels‘ Dokumentarfilm ziemlich und sprichwörtlich einig. Marina Abramović, Shirin Neshat, Sigalit Landau und Katharina Sieverding vermitteln sich als ihre eigenen Kunstwerke in ihren Performances.
  • Mit eigenen Augen

    Der Zweite Weltkrieg, der sich im Gesicht eines Jungen abspielt – das ist der sowjetische Spielfilm „Komm und sieh“ aus dem Jahr 1985, der, nach einer sehr kurzen Spielzeit im letzten Herbst, nun online und als DVD restauriert zur Verfügung steht.
  • Keine Bühne, umso mehr Zweifel

    Wenn der wachsende Vertrauensverlust in die Politik, die tiefe Sehnsucht nach dem gemeinsam gesungenen Lied und die Orientierungslosigkeit im eigenen Innern sich gegenseitig verstärken, braucht es eigentlich eine psychische Widerstandsfähigkeit, die diese Gesellschaft sich nie beigebracht hat, meint unsere Kolumnistin Sookee.
  • Greta rockt

    Greta Thunberg wurde innerhalb kürzester Zeit zur Ikone. Der Dokumentarfilmer Nathan Großmann begleitete die junge Schwedin über viele Monate mit der Kamera. Herausgekommen ist ein farbenfroher Film mit einer kämpferischen Botschaft.
  • Überlebenskampf in Niedersachsen

    „Lovemobil“ ist eine beklemmende Doku über Prostituierte in Deutschland und soll doch kein Film über Prostitution sein, sagt die Regisseurin. Vielmehr gehe es um den globalisierten Kapitalismus und jene, die er am härtesten trifft und die mit allen Mitteln ums Überleben kämpfen.
  • Das neue Evangelium

    Milo Raus spektakuläres Werk dürfte der Film des Jahres sein: Dokumentar- wie Spielfilm, politische Aktion. Der Regisseur zeigt, wie man aus verschiedenen Genres – Theater, Dokumentation, Spielfilm – politisch wirksame Kunst herstellt. „Das neue Evangelium“ bleibt hinter seinen bisherigen, immer auch sehr öffentlichkeitswirksamen Arbeiten kaum zurück.
  • Jana, Sophie Scholl, Gandhi & Corona

    In ihrer dritten Kolumne für "Links bewegt" analysiert Sookee die revisionistische Vereinnahmungen von antifaschistischen Widerstandskämpfer*innen bei Querdenken und wie sich die Bewegung zum Rattenfänger des rechtens Spektrum macht.
  • Das verstrahlte Paradies versinkt

    Viele Jahre testeten die USA ihre Atomwaffen im Bikini-Atoll. Einige Bewohner wagten später die Rückkehr ins strahlende Paradies, das nun erneut bedroht ist. Denn der steigende Meeresspiegel könnte die Inseln bald überfluten. Eine ebenso drastische, wie berührende Reportage.
  • Männliche Macht der Sprache

    In ihrer Kolumne schreibt Sookee über einen Gesetzesentwurf des Justizministerium, der auf die männliche Form verzichtet. Für das das konservative politische Establishment ein Skandal. Warum eigentlich?
  • Wie entsteht eigentlich Geld?

    Die Regisseurin Carmen Losmann macht sich in "Oeconomia" auf die Spur des Geldes und versucht, dem Kapitalismus seine intimsten Geheimnisse zu entreißen. Herausgekommen ist dabei eine spannende Dokumentation, die allerdings wenig Hoffnung macht.
  • Blättern:
    • 1
    • 2