Rotes Kino

Immer im richtigen Film: Hier präsentieren wir die interessantesten politischen Filme und Serien, die derzeit in den Kinos oder auf Streaming-Plattformen laufen.

  • Stärke leben

    "Woman" ist mehr als ein Film. Es ist ein weltweites Projekt und verleiht zweitausend Frauen aus fünfzig Ländern eine Stimme. Dabei thematisiert der Film auch Grausamkeiten, die weltweit an Frauen begangen werden – und macht dennoch Mut.
  • The Dissident

    Aufrüttelnd und informativ: Oscar-Preisträger Bryan Fogel hat einen Dokumentarfilm über die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi gedreht.
  • Silence Radio

    Die Pressefreiheit in Mexiko zu verteidigen, kann tödlich sein. Trotzdem riskieren Journalisten ihr Leben. Juliana Fanjuls faszinierender Film über die engagierte Radiomoderatorin Carmen Aristegui ist das sehr eindrückliche Porträt einer unglaublich mutigen Frau.
  • Das Flüstern des Wassers

    The Shape of Water: Ein Amphibienmensch flieht aus dem Labor des US-Militärs. Was klingt, wie die Idee für einen Horrorfilm, ist tatsächlich ein beeindruckender Streifen, in dem die arbeitende Klasse im Mittelpunkt steht.
  • Kriegerin

    Zwei junge Frauen geraten immer tiefer hinein in die ostdeutsche Neonazi-Szene. Als eine von beiden genug hat und den Absprung wagt, eskaliert die Situation. Ein brutaler, mehrmals ausgezeichneter Film über zwei junge Frauen in einer extremen Welt.
  • Bis auf die Knochen

    Kunst geht bis auf die Knochen, da sind sich die Protagonistinnen von Evelyn Schels‘ Dokumentarfilm ziemlich und sprichwörtlich einig. Marina Abramović, Shirin Neshat, Sigalit Landau und Katharina Sieverding vermitteln sich als ihre eigenen Kunstwerke in ihren Performances.
  • Mit eigenen Augen

    Der Zweite Weltkrieg, der sich im Gesicht eines Jungen abspielt – das ist der sowjetische Spielfilm „Komm und sieh“ aus dem Jahr 1985, der, nach einer sehr kurzen Spielzeit im letzten Herbst, nun online und als DVD restauriert zur Verfügung steht.
  • Greta rockt

    Greta Thunberg wurde innerhalb kürzester Zeit zur Ikone. Der Dokumentarfilmer Nathan Großmann begleitete die junge Schwedin über viele Monate mit der Kamera. Herausgekommen ist ein farbenfroher Film mit einer kämpferischen Botschaft.
  • Überlebenskampf in Niedersachsen

    „Lovemobil“ ist eine beklemmende Doku über Prostituierte in Deutschland und soll doch kein Film über Prostitution sein, sagt die Regisseurin. Vielmehr gehe es um den globalisierten Kapitalismus und jene, die er am härtesten trifft und die mit allen Mitteln ums Überleben kämpfen.
  • Das neue Evangelium

    Milo Raus spektakuläres Werk dürfte der Film des Jahres sein: Dokumentar- wie Spielfilm, politische Aktion. Der Regisseur zeigt, wie man aus verschiedenen Genres – Theater, Dokumentation, Spielfilm – politisch wirksame Kunst herstellt. „Das neue Evangelium“ bleibt hinter seinen bisherigen, immer auch sehr öffentlichkeitswirksamen Arbeiten kaum zurück.
  • Das verstrahlte Paradies versinkt

    Viele Jahre testeten die USA ihre Atomwaffen im Bikini-Atoll. Einige Bewohner wagten später die Rückkehr ins strahlende Paradies, das nun erneut bedroht ist. Denn der steigende Meeresspiegel könnte die Inseln bald überfluten. Eine ebenso drastische, wie berührende Reportage.
  • Wie entsteht eigentlich Geld?

    Die Regisseurin Carmen Losmann macht sich in "Oeconomia" auf die Spur des Geldes und versucht, dem Kapitalismus seine intimsten Geheimnisse zu entreißen. Herausgekommen ist dabei eine spannende Dokumentation, die allerdings wenig Hoffnung macht.
  • Und morgen die ganze Welt

    Der neue Film der Regisseurin Julia von Heinz spielt im Milieu der autonomen Antifa der früher 90er Jahre. Unser Autor durfte den Film vorab sehen und kommt zu einem zwiespältigem Fazit.
  • Blättern:
    • 1
    • 2