„Alpha“ heißt der neue allegorische Spielfilm von Extremregisseurin Julia Ducournau. Es geht um harte Drogen, die Illusion eines guten Lebens und die existenziellen Probleme armer Menschen in Frankreich.
Der Dokumentarfilm „The Gospel of Revolution“ berichtet von der eigentümlichen religiösen Bindung der Widerstandskämpfe in Lateinamerika. Herausgekommen ist eine sehenswerte Geschichte der Befreiungstheologie.
Der Dokumentarfilm „On the Border“ wirft einen sehr gut strukturierten Blick auf die politischen Verhältnisse und die Migration in Niger. Regisseur Gerald Igor Hauzenberger zeigt, wie EU-Politik das Leben der Menschen in Afrika beeinflusst.
Regimekritik im Film: İlker Çataks „Gelbe Briefe“ ist ein intensives Lehrstück über das Verhältnis von autoritärer Politik und Kunst. Der Film erhielt auf der diesjährigen Berlinale des Goldenen Bären.
Jafar Panahis neuer Film wurde mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnet. Zu Recht, denn ein „Ein einfacher Unfall“ reflektiert auf ebenso kluge wie spannende Weise staatliche Willkür und Gewalt.
Azar Nafisis Bestseller „Lolita lesen in Teheran“ kommt nun als Film ins Kino. Die Handlung ist mitreißend und engagiert inszeniert, meint unser Autor.