Die bürgerliche Mitte zieht es nach rechts, während die kritische Zivilgesellschaft zur Gefahr erklärt wird, meint unser Autor und warnt vor dem Siegeszug der Autoritären in Deutschland.
Aus dem Bürgergeld wird die neue Grundsicherung, die auf Schikane und Leistungskürzungen setzt. Dagegen braucht es Widerstand, doch es fehlt die Solidarität zwischen Lohnabhängigen und Erwerbslosen.
Während viele nicht wissen, wie sie die explodierenden Spritpreise bezahlen sollen, machen Energiekonzerne zusätzliche Milliardenprofite. Ines Schwerdtner fordert deshalb konkrete Maßnahmen, um die Energiepreise wieder bezahlbar zu machen.
In ihrem Beitrag skizieren die Autor*innen die Herrausforderungen für linke Außen- und Sicherheitspolitik, bei der sie die Notwendigkeit globaler Vereinbarungen unterstreichen und die Vergesellschaftung der Rüstungsindustrie fordern.
In ihrem Gastbeitrag für "Links bewegt" plädieren die beiden Vorsitzenden, Ines Schwerdtner und Jan van Aken, für eine Neuausrichtung Europas. Eine Hinwendung zum Globalen Süden könnte das transatlantische Bündnis mit den USA ersetzen.
Der ländliche Raum droht, sich Stück für Stück aus der demokratischen Kultur zu verabschieden.Candy Boldt-Händel fordert deshalb, Kommunalpolitik als Herzstück Linker Politik zu begreifen und verbindende Klassenpolitik aufs Land zu holen.
Tobias Woelki hinterfragt den Aufbau neuer Rechenzentren durch Amazon Web Services in Brandenburg und fordert eine gesellschaftliche Auseinandersetzung um die digitale Infrastruktur.
Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler erklärt den Bruch des Völkerrechts zur neuen Normalität und verkauft diese Diagnose als Realismus. Unser Autor widerspricht Münkler und warnt: So lädt man Trump zur weiteren Eskalation ein.