Für Betroffene waren Anträge auf eine Erwerbsminderungsrente bislang ein bürokratischer Albtraum. Die geplante Rentenreform will das Verfahren vereinfachen. Doch der Vorschlag hat Tücken.
Unsere Gastautoren meinen: Klassenkampfrhetorik allein organisiert keine Mehrheiten. Die entscheidende Frage sei, wie linke Politik Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Lebensrealitäten und Wertvorstellungen zusammenbringt.
Es ist richtig und sinnvoll, dass linke Abgeordnete einen Teil ihrer Diäten abgeben und ihr Gehalt begrenzen – und das ist bereits gängige Praxis in der Linken. Es geht also nicht darum, ob Abgeordnete ihr Gehalt „deckeln“, sondern um die Ausgestaltung.
In ihrem Gastbeitrag gehen unsere Autor*innen auf vermeintlich blinde Flecken und Schwachstellen im Leitantrag ein. Kritik üben sie insbesondere an der Bewertung der EU als Friedensmacht.
Lutz Brangsch, Michael Brie, Judith Dellheim, Dieter Hausold, Andreas Schubert
In seinem Gastbeitrag warnte Wulf Gallert davor, den Parteitag nicht mit Anträgen und Debatten zu überfrachten. Jason Osterhagen von der BAG Palästinasolidarität meint: Eine linke Partei wird nicht dadurch stärker, dass sie politische Kontroversen vermeidet.
Unser Gastautor warnt davor, den Potsdamer Bundesparteitag mit Anträgen zu überfrachten. Statt über Begrifflichkeiten zu diskutieren, sollte sich Die Linke auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren: Sozialpolitik und Antifaschismus.
Die EU-Kommission will das Bahnfahren in Europa einfacher machen. Unser Autor begrüßt die Pläne, findet aber, dass Brüssel sich mehr noch um bezahlbare Tickets kümmern müsste. Denn noch ist die Bahn oft teurer als das Flugzeug.
Die Diskussionen um das Elterngeld hat Familien und Paare mit Kinderwunsch massiv verunsichert, kritisiert Heidi Reichinnek. Sie fordert, dass die Beträge endlich steigen. Damit Kinder kein Armutsrisiko mehr sind.
Wie ist es, mit der AfD in einem Parlament zu sitzen? Stefan Hartmann, Vize-Vorsitzender der sächsischen Linksfraktion, schildert persönliche Eindrücke aus dem Landtag in Dresden.
Was passiert in Sachsen-Anhalt, wenn künftig mit CDU, Linke und AfD nur noch drei Parteien im Landtag vertreten sind? Wie geht Die Linke vor Ort mit dem Rechtsruck um? Unsere Autor*innen geben Einblick in eine extrem gefährliche Situation.