Die Gesundheitsreform soll die Kassen entlasten. Doch was uns als Stabilisierungs-Maßnahme verkauft wird, könnte für Patient*innen böse Folgen haben: weniger Termine, weniger Hilfe und mehr Bürokratie.
Für Betroffene waren Anträge auf eine Erwerbsminderungsrente bislang ein bürokratischer Albtraum. Die geplante Rentenreform will das Verfahren vereinfachen. Doch der Vorschlag hat Tücken.
Krank sein bedeutet heute: Ein System zu nutzen, in dem nicht der Mensch im Mittelpunkt steht, sondern die Abrechnung bei der Krankenkasse. Die geplante Gesundheitsreform wird die Zwei-Klassen-Medizin weiter zementieren.
Aus dem Bürgergeld wird die neue Grundsicherung, die auf Schikane und Leistungskürzungen setzt. Dagegen braucht es Widerstand, doch es fehlt die Solidarität zwischen Lohnabhängigen und Erwerbslosen.
Auf der Inklusionskonferenz „Für alle und überall“ in Münster ging es darum, wie der Kampf für universelle gesellschaftliche Beteiligung unter einer ambitionslosen Bundesregierung fortgeführt werden sollte.
Die neue Regierungskoalition aus Union und SPD plant die Wiedereinführung von Hartz IV in allen Aspekten, außer im Namen. Aus der sozialen Katastrophe der Hartz-Reformen wurde nichts gelernt.
Laut dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat mehr als jede*r dritte Erwerbslose von Hartz IV psychische Probleme. In der Arbeitswelt sind es 16 Prozent.
Der Klimaschutz ist ein wichtiges Wahlkampfthema. Doch bedenken die Parteien, dass prekär Beschäftigte und Erwerbslose dabei nicht überfordert werden? Inge Hannemann hat sich die Wahlprogramme mal genauer angeschaut.
Für Hartz-IV-Betroffene kann selbst eine verordnete Reha-Maßnahme zum existenziellen Problem werden. Warum das so ist, erläutert Inge Hannemann in ihrer neuen Kolumne.
Erwerbslose müssen jede angebotene Tätigkeit annehmen, sonst drohen Sanktionen. Dabei stört es die Jobcenter nicht, wenn es sich hier um völlig sinnlose Beschäftigung handelt. Der Wahnsinn hat System, wie Inge Hannemann in ihrer neuen Kolumne erklärt.