Wir stoppen die Pflegereform mit tausenden Klicks!

Altmann/Pixabay

Mit unserem neu entwickelten Tool können Bürger*innen die E-Mail-Adressen ihrer Unions- und SPD-Abgeordneten abrufen und sie direkt mit einer Nachricht konfrontieren. So wollen den Parlamentariern zeigen, dass die Pflegereform nicht umgesetzt werden darf.

Ehepartner, Kinder oder gute Freunde sind „der größte Pflegedienst in Deutschland“, so die AOK. Und tatsächlich: Die meisten der mehr als 5,7 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden von ihren Angehörigen betreut. Gerade diesen Menschen, die ihre ganze Kraft für ihre Liebsten opfern, fällt die Bundesregierung nun in den Rücken.

Während Superreiche und profitgierige Konzerne weiter geschont werden, soll den pflegenden Menschen die Unterstützung gestrichen werden. Zudem sollen alle ohne eigene Kinder tiefer in die Tasche greifen: Insgesamt 3,3 Milliarden Euro mehr sollen sie für die Pflegeversicherung zahlen. Das ist kein Sparhaushalt – das ist offener Sozialraub. Das zynische Kalkül der Regierung: aussitzen und durchdrücken. Union und SPD setzen darauf, dass dieser massive Kahlschlag im Trubel des politischen Alltags untergeht. Vor Weihnachten soll das Gesetz im Eiltempo durch den Bundestag gedrückt werden.

Wir organisieren den Widerstand und ein neues Tool hilft uns dabei

Doch wir machen ihnen einen Strich durch die Rechnung und organisieren den Widerstand. Dabei setzen wir auf digitale Graswurzel-Arbeit und direkten Druck auf die Bundestagsabgeordneten. Und dabei haben wir jetzt ganz besondere Unterstützung: Mit einem neu entwickelten Tool können Bürger*innen mit nur wenigen Klicks die E-Mail-Adressen der zuständigen CDU/CSU- und SPD-Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis abrufen und sie direkt mit einer Nachricht konfrontieren. Sie müssen nur die Postleitzahl ihres Wahlkreises eingeben und schon finden sie die Kontaktdaten der Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU und SPD.

Dabei haben die Menschen die Wahl: Entweder sie nutzen eine von uns bereits formulierte Protest-Mail oder sie machen mit eigenen Worten klar, dass dieser Entwurf im Bundestag scheitern muss. Damit bringen wir den Protest direkt zu denen, an die er sich richtet. Die Abgeordneten müssen spüren, dass Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung reale Konsequenzen hat. Wenn sie merken, dass ein Ja zu diesen Kürzungen ihre eigene Wiederwahl gefährdet, gerät das Vorhaben ins Wanken. Jede E-Mail wird zu einem Signal.

Nur ein paar Klicks und schon klingelt das Telefon im Bundestagsbüro

Wer keine Mail schicken will, kann direkt anrufen. Wenn Pharma-Lobbyist*innen und Superreiche ihre Parlamentarier*innen ständig anrufen, warum dann nicht auch die betroffenen Menschen? Die Telefonnummern der Abgeordneten haben wir herausgesucht. Dazu auf unserer Website nur auf „Anrufen“ klicken und schon öffnet sich die Vorlage für ein Telefongespräch ganz automatisch. 

Die Zeit drängt. Schon in der kommenden Woche beraten die zuständigen Ausschüsse über die umstrittenen Kürzungen. Wenn die Postfächer der Volksvertreter*innen in den nächsten Tagen von tausenden kritischen Nachrichten geflutet werden, werden einige kalte Füße bekommen. Es reichen schon ein paar SPD-Abgeordnete und schon steht die Hauruck-Aktion der Koalition vor dem Aus. Unsere Aktion könnte erfolgreich sein. Keine 24 Stunden nachdem unsere Webseite am 5.11. online ging, wurden die Abgeordneten bereits mehr als 10.400 Mal über unser Tool kontaktiert. 

Hier geht es zum Protestklick: https://www.esreicht.jetzt/